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risikomanagement

Gebäude und Inventarschutz: Firmeneigentum und entscheidende Assets schützen

Das Firmengebäude samt Inventar ist für jedes Unternehmen von größter Bedeutung. Seien es teure Maschinen oder wichtige Daten, wenn es hier zu einem größeren Schaden kommt, kann dieser schnell die Existenz des gesamten Betriebs gefährden. Besonders bedrohlich sind Schäden durch Brände, aber auch ein Einbruchdiebstahl, bei dem beispielsweise hochpreisige Geräte oder Lagerware gestohlen wird, ist problematisch.

Gebäudesicherheit: Physische Schutzmaßnahmen

Um für optimale Sicherheit zu sorgen, müssen zuerst unterschiedliche Bedrohungslagen erkannt werden, damit die Schutzmaßnahmen auf die Gefährdungslage abgestimmt werden.

Brandschutzmaßnahmen

Die Basis bilden Brandschutzmaßnahmen, die auch weitreichend gesetzlich geregelt sind. Rauchmelder, Feuerlöscher, ein Brandschutzbeauftragter und zusätzliche Maßnahmen, wie beispielsweise eine automatische Sprinkler-Anlage und Feuerlöschdecken spielen dabei eine wichtige Rolle. Bereits beim Bau des Gebäudes ist wichtig zu berücksichtigen, wo nicht-brennbare Materialien eingesetzt werden können.

Hochwasser und andere Naturkatastrophen

Wenn Ihr Firmengebäude in einem Gebiet steht, das von Hochwasser, Muren oder Lawinen betroffen sein könnte, so sind laufend Maßnahmen zu evaluieren, die getroffen werden könnten. Durch den Klimawandel werden Unwetterereignisse immer extremer, daher müssen auch die Vorbereitungsmaßnahmen, um Ihr Unternehmen vor den Auswirkungen von Extremwetter zu schützen, regelmäßig adaptiert werden.

Zugangskontrollen einführen

Ein relevanter Sicherheitsfaktor ist, wer überhaupt das Firmengelände betreten kann und welche Person gebäudeintern welchen Raum öffnen kann. Es gibt verschiedenste digitale Zutrittssysteme, bis hin zu biometrischen Sicherheitssystemen. Dabei ist jedoch auch immer die IT-Sicherheit im Hinterkopf zu behalten, denn ein Datendiebstahl biometrischer Daten öffnet Kriminellem – im wahrsten Sinn des Wortes – Tür und Tor.

Sicherheit von Inventar und Wertsachen

Ob hochpreisige Maschinen oder teure Kunstwerke – unterschiedlichste Gegenstände, die sich auf dem Firmenareal befinden, müssen vor Beschädigung und Diebstahl geschützt werden. Die Möglichkeiten, die dazu offenstehen, sind vielfältig und richten sich danach, um welches schützenswerte Objekt es sich handelt. Bei kleineren Wertgegenständen bieten sich Tresore und Sicherheitsschränke an, die einerseits einbruchshemmend sind und andererseits auch einen Brand unbeschadet überstehen würden. Zusätzlich können, ebenfalls je nach dem, um welches Objekt es sich handelt, GPS-Tracker angebracht werden und bestimmte Gegenstände ausschließlich in zugangsbeschränkten und videoüberwachten Bereichen verwendet werden.

Elektronische und digitale Sicherheit

Nicht nur wertvolle Maschinen oder hochwertige Einrichtungsgegenstände müssen geschützt werden, sondern auch digitale Assets. Firmeneigene Daten gehören zu den wichtigsten Gütern. Ob Zahlungsdaten von Kunden, digital gespeicherte Rezepturen oder wichtige Verträge: entscheidend ist, gegen Cyberangriffe ebenso gut gerüstet zu sein, wie gegen physische Einbrüche vor Ort oder einen Brand.

Überwachungstechnik

Je nach Gestaltung des Firmengeländes ist dieses mit Überwachungskameras und selbstverständlich einem Zaun oder einer ähnlichen Abgrenzung zu versehen. Bei den Überwachungskameras ist jedoch zu berücksichtigen, ob und mit welchem Blickwinkel sie angebracht werden dürfen und wie lange das gefilmte Material aufbewahrt werden darf. Diese datenschutzrechtlichen Aspekte sind vorab zu klären. Bei der Auswahl passender Überwachungskameras kann zwischen lokal abspeichernden Geräten und Kameras, die Videos in ein Cloud-System speichern, unterschieden werden. Nachtsichtfähig sind selbst günstige Geräte. Um eine professionelle Installation sicherzustellen und ein ganzheitlich geplantes System zu erhalten, planen Sie diese Sicherheitstechnik am besten mit einem spezialisierten Unternehmen. Sollte Überwachungstechnik nachträglich, bei einem bestehenden Gebäude, angebracht werden, ist hier die Kommunikation mit den Mitarbeitenden besonders wichtig. Es muss klargestellt werden, dass es nicht um die Überwachung des Teams geht, sondern um den Schutz des gesamten Unternehmens.

Die Grundlage dafür schaffen digitale Sicherheitssysteme. Firewall, starke Passwörter und möglichst sichere Speicherorte sollen dafür sorgen, dass Firmendaten sicher verwahrt bleiben. Backups müssen regelmäßig erstellt werden und es ist von größter Bedeutung, Soft- und Hardware auf dem neuesten Stand zu halten, um Sicherheitsrisiken zu reduzieren. Außerdem ist besonders wichtig, dass alle Mitarbeitenden über Cyberrisiken informiert sind und darauf achten, nicht selbst in die Falle (Beispiel: Phishing-Mails) zu tappen.

Richtlinien und Schulungen

Egal ob Cyberkriminalität oder Sicherheit vor Ort, Schulungen sind entscheidend, um das Sicherheitsniveau des Unternehmens zu erhöhen. Dabei steht immer die Bewusstseinsbildung im Fokus. Denn nur wenn alle Personen im Unternehmen wissen und nachvollziehen können, welche realen Bedrohungen es gibt, werden diese ernst genommen und als solche erkannt. Ziel einer Schulung ist daher, Risiken aufzuzeigen, deren Bedeutung zu unterstreichen und anschließend zu präsentieren, wie korrektes Verhalten Schaden vom Unternehmen abwenden kann.

Erfolgreiche Schulungen sollten dabei möglichst mit konkreten Beispielen hinterlegt sein, damit dem Team klar ist, dass die beschriebenen Risiken nicht fiktiv sind. Fallbeispiele unterstreichen, wie groß der Schaden sein kann, der durch vermeintlich geringfügiges Fehlverhalten entsteht.

Ein zweiter wichtiger Bereich sind Sicherheitsrichtlinien und Protokolle. In den Richtlinien werden korrekte Verhaltensweisen vorgegeben. Dieses Dokument dient wie eine Anleitung. Sind sich Mitarbeitende einmal selbst unsicher, müssen sie somit fehlendes Wissen auch nicht vor anderen zugeben, sondern können in der Richtlinie die korrekte Vorgehensweise nachlesen. Ein weiterer Vorteil der Richtlinien ist, dass somit ein einheitliches Verständnis im Unternehmen geschaffen wird, welches Verhalten gegeben sein soll.

In Sicherheitsprotokollen wird die Einhaltung der Vorschriften dokumentiert. Diese Dokumentation zeigt einerseits, wer sich wie verhalten hat und sollte es tatsächlich zu einem Schadensfall kommen, so kann die Dokumentation bei der Rekonstruktion des Fehlers helfen. Anschließend ist es dadurch einfacher möglichst zu prüfen, wie der Schaden entstanden ist und welche Maßnahmen zu ergreifen sind, damit sich dieses Ereignis nicht wiederholt.

Versicherungsschutz für Ihr Unternehmen

Die gute Nachricht ist, dass es umfangreiche Versicherungsmöglichkeiten gibt, um Ihr Unternehmen zu schützen:

Gebäudeversicherung:

Die Basis bildet dabei typischerweise die Betriebsgebäudeversicherung. Sie deckt Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel ab.

Geschäftsinhaltsversicherung:

Diese Versicherung deckt Schäden an der Betriebseinrichtung, an Waren und Ihren sonstigen Vorräten, falls es zu Elementargefahren, einem Brand oder auch einem Einbruchdiebstahl kommt. Dieser Baustein ist für praktisch jedes Unternehmen, das zumindest ein eigenes Büro besitzt, wichtig – egal ob Kleinunternehmen oder Konzern.

Maschinenversicherung:

Besonders in produzierenden Betrieben befinden sich häufig äußerst teure Geräte. Diese Maschinen versichert die Helvetia Versicherung optimal, damit im Fall einer Beschädigung oder Zerstörung der Maschine die finanziellen Folgen für Ihr unternehmen abgefedert werden. Ohne Versicherungsschutz kann eine zerstörte Maschine nicht nur zum temporären Betriebsausfall führen, sondern zur existenziellen Gefahr werden, wenn nicht ausreichend Kapital für eine Neuanschaffung vorhanden ist.

Photovoltaikversicherung:

Betreiben Sie eine PV-Anlage oder haben Sie eine ebensolche auf Ihrem Dach, um Strom für Ihren Betrieb zu produzieren? Auch dafür bietet die Helvetia Versicherung optimalen Schutz, falls es zu Schäden und Ausfällen kommt.

Elektronikversicherung:

Schäden an elektronischen Geräten und ganzen elektronischen Anlagen können zu unvorhersehbaren Kosten führen. Die Helvetia Versicherung bietet eine maßgeschneiderte Elektronikversicherung, die auf die Situation abgestimmt wird.

Cyber-Versicherung:

Wir bieten Ihnen professionelle Unterstützung im Falle eines Cyber-Angriffs. Die Helvetia Cyber-Versicherung sorgt außerdem dafür, dass die finanziellen Schäden für Ihr Unternehmen minimiert werden.

Kunstversicherung:

Wenn Ihr Unternehmen über besondere Kunstwerke oder ähnliche Wertgegenstände verfügt, so können diese gesondert versichert werden.

Last but not least kommen wir zur vielleicht wichtigsten Versicherung, die jedes Unternehmen haben sollte:

Betriebsunterbrechungsversicherung:

Stellen Sie sich vor, es kommt zu einem Brand. Die Schäden am Gebäude sind durch die Feuerversicherung gedeckt. Doch bis der Betrieb wieder aufgenommen werden kann, laufen die Fixkosten ständig weiter, während es keinen Umsatz mehr gibt. Für genau diese Situation haben Sie eine Ertragsausfallversicherung. Die Versicherung springt ein, bis wieder alles wie gewohnt läuft. So kommen Sie finanziell abgesichert durch eine schwierige Zeit und können sich ganz darauf konzentrieren, Ihr Unternehmen wieder in Schuss zu bringen.

Bei allen genannten Versicherungen ist zu beachten, dass die Deckung der Versicherung optimal gewählt werden muss.

Beratung Cyberversicherung

Beratung ­anfordern

Die Berater der Helvetia Versicherung nehmen sich umfassend Zeit, um mit Ihnen zu besprechen, welche Versicherungslösungen wirklich sinnvoll sind und welche Deckung gegeben sein muss, damit Ihr Gebäude, das Inventar und Ihr gesamtes Unternehmen ausreichend geschützt sind, sodass im schlimmsten Fall ein Wiederaufbau des Betriebs erfolgen kann.

Nach einem Schadensfall: So reagieren Sie richtig

  1. Einsatzkräfte rufen

    Abhängig davon, zu welchem Schaden es konkret kommt, müssen eventuell vorab Einsatzkräfte und die jeweiligen Zuständigen des Unternehmens gerufen werden (z.B.: Brandschutzbeauftragter, Geschäftsführer…). Ebenso muss umgehend die
    Versicherung verständigt werden und es ist zu prüfen, ob sonstige staatliche
    Einrichtungen aktiv informiert werden müssen (z.B.: Datenschutzbehörde,
    Arbeitsinspektorat).

  2. Dokumentation

    Achten Sie ab Erkennen des Schadens sofort darauf, alles bestmöglich zu dokumentieren. Bilder, Videos und Berichte helfen dabei, die Ursache zu analysieren und relevante Daten zu sammeln, um künftige Vorfälle zu vermeiden. Binden Sie außerdem unmittelbar ab Erkennen des Schadens Ihre Versicherung ein. So kann schnell geprüft werden, ob der Schaden gedeckt ist und wie Ihr Unternehmen nun optimal unterstützt werden kann. 

Fazit und weiterführende Ressourcen

  • Die wichtigste Infrastruktur Ihres Unternehmens muss optimal geschützt werden – das gilt für Gebäude ebenso wie für Maschinen und digital gespeicherte Daten. Schäden, die in diesen Bereichen entstehen, können enorme Kosten verursachen und die Existenz des Betriebs bedrohen.
  • Schulungen, die Entwicklung von Szenarien und die Bewusstseinsbildung bei Mitarbeitenden bilden eine wichtige Grundlage, um auf menschlicher Ebene Risiken zu reduzieren. Zusätzlich können technische und bauliche Maßnahmen ergriffen werden, beispielsweise der Einbau von Rauchmeldern, die Nutzung nicht-brennbarer Materialien und weiterer Sensoren, die mögliche Schäden rasch entdecken. Sicherheitsmechanismen muss es nicht nur physisch geben, sondern auch im digitalen Raum sind sie unerlässlich, um hier für Sicherheit zu sorgen.
  • Egal ob on- oder offline: Das Backup für Ihr Unternehmen ist eine starke Versicherung. Die Helvetia Versicherung bietet weitreichende Schutzmöglichkeiten für Betriebe und deren Assets – von Gebäuden und Maschinen, über elektronische Anlagen bis hin zu Kunstwerken. Besonders wichtig ist die Ertragsausfallsversicherung. Kommt es durch einen Schaden tatsächlich zu einem Umsatzeinbruch, sind wir für Sie da, um Ihr Unternehmen finanziell auf Kurs zu halten.
  • Die perfekte Versicherung bietet genau den Schutz, der für Ihr Unternehmen nötig ist. Um dies individuell zu gewährleisten, nutzen Sie die Beratung unserer Expertinnen und Experten. Denn wir stimmen die Betriebsversicherung genau auf Ihre Anforderungen ab, sodass Sie exakt jene Deckung erhalten, die Ihr Unternehmen tatsächlich braucht.
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