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Dank Golden Goal zum Sieg im PS4 FIFA-Turnier

Das erste Playstation FIFA Turnier von Helvetia– die Helvetia Couch Trophy – ging über die Bühne. In einem Rückblick fassen wir die Highlights zusammen und teilen die Tipps und Tricks, die wir den Siegern bei der Gewinnübergabe entlocken konnten.

06. August 2020, Text: Senada Kadic, Foto: Helvetia

Drei junge Männer halten je ein Scheck
v.L: Diego Musi zweitplatzierter, Ruben Pereira erstplatzierter und Arton Arifi als drittplatzierter in der Sportsbar 1904 im Zürcher FIFA Museum.

Es steht unentschieden und es sind nur noch wenige Minuten zu spielen. Beide Seiten gehen stark in die Offensive, der Ball springt förmlich vom einen Tor zum anderen. Jedes Mal zittern die Moderatoren mit, die den Finaltag live in einem Twitch-Stream kommentieren. Und dann passiert es: ein Foul mitten im Strafraum. Der Spieler «Bown28», der im echten Leben Ruben Pereira heisst, darf gegen «The_D4rkflame10», alias Diego Musi, einen Penalty schiessen. Und er verlädt den Goalie und versenkt den Ball mitten in die leere Ecke... Das Stadion und die Spieler auf dem Feld rasten aus – manche vor Freude, andere vor Enttäuschung. Beim Zuschauen und vor lauter Spannung geht eines fast vergessen: es ist nicht Fussball in der «echten Welt», sondern ein Spiel auf der Playstation 4 (PS4), das jedoch nicht weniger mitreissend war.

Mit diesem Penalty – einem Golden Goal – erzielte Ruben Pereira den ersten Platz im Finale. Die ersten drei Gewinner wurden mit einer Siegerprämie von 1000 CHF, 600 CHF und 400 CHF gekürt. In der Sportsbar 1904, im Zürcher FIFA Museum, trafen wir die drei Gewinner zum Abendessen und plauderten mit ihnen über die E-Sports-Szene. Die drei kennen sich, denn die Schweizer E-Sports-Szene sei nicht sehr gross, wie sie uns erzählen. Und trotzdem sei ein Sieg nie sicher, auch wenn man zu den besten gehöre. Am Ende haben sich die drei Gewinner aus über 200 Spielerinnen und Spielern durchgesetzt. Dazu gehört bestimmt viel Können, da sind sie sich einig. «Aber auch immer etwas Glück und eine gute Tagesform», so Ruben. Er habe sich riesig über den ersten Platz gefreut. «Ich hatte gleich meine Freunde informiert. Wir haben auch einen Whatsapp-Chat mit allen gängigen PS4 FIFA-Spielern». Auch der drittplatzierte Arton Arifi ist in diesem Chat und hat sich gefreut aber auch ein bisschen geärgert, dass es nicht der erste Platz geworden ist: «Klar hätte ich mich auch über den Turnier-Sieg gefreut aber mein Ziel war, dass ich mindestens aufs Treppchen komme und das ist doch auch nicht schlecht», so der E-Sportler, der auch bei einem E-Sports-Verband unter Vertrag steht. Der Zweitplatzierte, Diego Musi, hat keinen Vertrag aber mischt ebenfalls bei den Top-Spielern mit. «Es hätte von den Top-16 jeder ins Finale kommen können», sagt er bescheiden. Lange führte Diego im Finale mit 2:0 gegen Ruben aber dann kam es anders.

Livestream

Hier können Sie die Couch Trophy anschauen.

Zum Livestream

Alle drei sind sich auch einig, wenn es darum geht, neuen FIFA-Spielern Tipps zu geben. «Wer sich eine PS4 kauft und bei FIFA etwas erreichen will, sollte einfach mal spielen. So entwickelt man am besten seinen eigenen Stil und ein paar eigene Tricks», sagt etwa der Turnier-Gewinner Ruben. Diego teilt diese Ansicht und sagt, dass auch Übung dazu gehört. Er selbst spiele pro Tag vor solchen Turnieren ein bis zwei Stunden, einfach um zu trainieren.

«Werde auf jeden Fall bei Helvetia vorbeischauen.»

Der Erfolg der ersten Helvetia Couch Trophy hat bewiesen, auch virtuelle Events und Playstation 4-Turniere bringen die Leute zusammen, um gemeinsam zu jubeln, sich zu ärgern, sich zu konzentrieren und ja – sicherlich auch um gemeinsam zu schwitzen. Die Fussballatmosphäre, die wir aufgrund der diversen ausgefallenen Meisterschaften diesen Sommer so vermisst hatten, konnten wir beim Zuschauen doch noch in unsere Wohnzimmer zaubern. Daher an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank allen Spielerinnen und Spielern für eure Teilnahme. Jedes Spiel war vollgepackt mit Spannung und die Playstation 4 ist auch aus unserem Büro, wo wir das ganze getestet hatten, nicht mehr wegzudenken. Die drei Sieger freuen sich, dass man sich als Arbeitgeberin Helvetia in der FIFA-E-Sports-Szene engagiert. «Falls ich irgendwann einen neuen Job suche, werde ich auf jeden Fall bei Helvetia vorbeischauen», so der Zweitplatzierte Diego.
In den Gesprächen rund um das Thema Vereinbarkeit von E-Sport-Karriere und traditioneller Karriere wurde schnell klar, dass es den E-Sport Profis nicht anders geht, als den echten Sport-Profis, die bei uns einen Job haben. Hier gilt es, den straffen Trainings- und Turnierplan mit der echten Arbeitswelt in Einklang zu bringen. Seit mehreren Jahren bietet Helvetia hierfür die Sportlehre an und unterstützt damit junge Profisportlerinnen und Profisportler bei ihrer «doppelten Karriere». Zukünftig werden wir dieses Angebot auch für E-Sport Profis anbieten, die in einem unserer Nachwuchsprogramme ins Berufsleben starten.
 

Karriere bei Helvetia

Wenn auch du findest, dass Helvetia zu dir als Arbeitgeberin passen könnte, dann besuche unsere Karriereseite.

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