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Tipps gegen Einbruch: Vorsicht vor ungebetenen Gästen!

Wenn die Tage kürzer werden, haben Einbrecher Hochsaison. Im Schutz der Dämmerung verschaffen sie sich Zutritt in Häuser und Wohnungen. Wie schützt man sich vor ungebetenen Gästen?

12. November 2012, Text: Andreas Notter, Foto: iStock

Eine zerbrochene Tür
Auf frischer Tat: Eigenes Verhalten und bauliche Massnahmen können dazu beitragen, Einbrüche zu verhindern.

Diebe nützen gerne den Schutz der Dunkelheit für Einbrüche. In den Herbst- und Wintermonaten stellt die Polizei die meisten Einbruchsdelikte fest – mit Vorliebe in der Dämmerung. Gemäss Daniel Meili, Präventionsbeauftragter bei der Kantonspolizei Thurgau, geschehen die meisten Einbrüche zwischen 17 und 22 Uhr. Als Eintrittsorte bevorzugen Diebe Lichtschächte, aber auch Sitzplatz-Türen oder Hochparterre-Balkons.

Unabsehbare psychische Folgen

Nach einem Einbruch leiden die Betroffenen oft weniger am materiellen Schaden als an den psychischen Folgen. Es lohne sich deshalb, Vorkehrungen zu treffen, um die eigene Wohnung für Einbrecher unattraktiv zu machen, sagt Meili.

«Wir raten, Fenster sowie Balkon- und Terrassentüren auch bei kurzer Abwesenheit zu verschliessen. Gekippte Fenster sind leicht zu öffnen. Und wer sein Haus oder seine Wohnung verlässt, sollte die Tür immer zweifach abschliessen.»

Anwesenheit signalisieren

Meili empfiehlt ausserdem, Rollläden nur zur Nachtzeit – und keinesfalls tagsüber – zu schliessen. «Tagsüber geschlossene Rollläden signalisieren Abwesenheit, was einer Einladung zur Diebestour gleichkommen kann.» Umgekehrt könnten eine brennende Lampe oder ein Radiogerät die Hemmschwelle der Diebe erhöhen, wenn niemand zuhause ist. Wirkungsvoll seien ausserhalb des Hauses auch Bewegungsmelder oder Warnschilder vor Hunden.

Wer das Risiko noch weiter vermindern möchte, greift zu baulichen Massnahmen. Im Video-Beitrag verrät der Präventionsbeauftragte Daniel Meili, welche Überlegungen sich Hausbesitzer und Bauherren machen sollten, bevor sie ein Objekt oder einen Umbau planen.

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