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Wenn jeden Tag Wochenende ist

Was denken Herr und Frau Schweizer eigentlich über die Pensionierung? Lieber in Ruhe geniessen oder doch noch mal raus in die grosse, weite Welt? Jeder hat eine andere Vorstellung davon, wie das Leben in Rente mal sein soll. Wir haben tausend Schweizerinnen und Schweizer dazu befragt. Lesen Sie hier, was dabei herausgekommen ist.

18. Juni 2020, Text: Olena Faes, Foto: Helvetia

Älteres Paar mit Gitarre.
Zeit für Reisen, Aktivitäten und Erholung – die Pensionierung bringt all das mit sich. Aber zuerst muss vorgesorgt werden.

Ruhig und gemütlich oder doch lieber abenteuerlich und abwechslungsreich: Die Pensionierung hat viele Facetten. Ob das Leben in Rente dann so wird wie vorgestellt, ist eine andere Frage. Ob junge 18 Jahre alt und frisch in der Arbeitswelt oder 64 und bereits in Pension, die Frage bleibt gleich: Wie soll mein Leben nach der Pensionierung sein? Helvetia hat in der Kurzstudie «Wie teuer ist das Leben, wenn immer Wochenende ist? » 1001 Personen zwischen 18 und 64 befragt, die bezüglich Alter, Geschlecht und Sprachregion die Bevölkerung der Schweiz repräsentieren (befragt im Sommer 2019). Die ganze Studie finden Sie hier.

Vom Traum der Frühpension

Mehr Freiheit, mehr Erleben – viele der Befragten erhoffen sich durch die Pensionierung mehr Freiräume für Ruhe und Erholung, aber auch fürs Reisen. Aber ganz so rosig ist es nicht für alle. Bei rund 3% der Befragten löst der Gedanke an den Ruhestand Zweifel oder sogar Angst aus. Der Grund: Man könnte sich alleine fühlen.

Trotz Zweifel und Unsicherheit einiger Befragten, der Trend zeigt in Richtung Frühpension. Gemäss Bundesamt für Statistik geht in der Schweiz jeder dritte Erwerbstätige vor dem offiziellen Rentenalter in den Ruhestand. Einige Befragte erhoffen sich die Pensionierung sogar schon vor dem Alter von 55. Weil der Schritt in den Ruhestand für Erwerbstätige sehr abrupt sein kann, gibt es eine Alternative: die Altersteilzeit. Sie ermöglicht einen fliessenden Übergang in den dritten Lebensabschnitt und ist somit eine attraktive Vorbereitung auf die Pensionierung.

Weniger Einkommen, mehr Leben

Autos, Reisen, Familie – dafür gibt die Bevölkerung der Schweiz am meisten Geld aus. Mit durchschnittlich 3'338 Franken im Jahr sind die Fahrzeuge ganz klar der grösste Kostenpunkt von Herrn und Frau Schweizer. Im Gegenzug wird weniger für Wohnen und Essen ausgegeben. Selber kochen ist also immer noch sehr beliebt. Mit dem Schritt in die Pensionierung verändert sich jedoch so einiges. Das Einkommen sinkt, die Ansprüche ans Leben steigen. Wo früher die Arbeit den Tag bestimmt hat, findet sich heute mehr Zeit für Erholung und Reisen. Je jünger die Befragten, desto höher die Einschätzung der Kosten nach der Pensionierung. Was das Einkommen für den dritten Lebensabschnitt angeht, sind die Einschätzungen realistisch. Im Durchschnitt wird mit 63.5% des heutigen Einkommens gerechnet. Wird das erwartete Einkommen aber den Ausgaben gegenübergestellt, bildet sich eine grosse Lücke. Besonders bei den Befragten unter 25 Jahren geht die Schere weiter auseinander.

Vorsorge? Kein Problem. Oder doch?

Wenn es um die Vorsorge des dritten Lebensabschnittes geht, fühlen sich fast 30% der Befragten der Aufgabe nicht gewachsen. Deshalb muss sich das Schweizer Altersvorsorgesystem ändern. Besonders für Frauen und junge Erwachsene ist das Thema Vorsorge weiter weg. Im Gegensatz zu den Männern mit 42% beschäftigen sich bei den Frauen nur 28% regelmässig mit Versicherungs- und Finanzthemen. Dasselbe gilt im Generationenvergleich.

Als eines der beliebtesten Vorsorgeprodukte gilt das Sparkonto. 60% der Besitzer von Sparkonten nutzen dieses zur finanziellen Vorsorge. An zweiter Stelle steht Säule 3a. Sie gilt als der Klassiker unter den privaten Vorsorgeprodukten in der Schweiz. Besonders hier fallen Unterschiede zwischen den Geschlechtern auf: Die männlichen Befragten besitzen über die ganze 3a-Palette hinweg mehr Produkte, hingegen geben Frauen häufiger an, die Lebensversicherung 3b abgeschlossen zu haben.

Die Studie zeigt: Die Vorsorge und ihre Produkte hängen in vielen Fällen von Einkommen und Alter ab. «Wer Vorsorgelücken vermeiden möchte, sollte bereits in jungen Jahren mit dem Sparen in den Säulen 3a und 3b beginnen – am besten bereits beim Eintritt ins Erwerbsleben.» empfiehlt Donald Desax, Leiter Berufliche Vorsorge bei Helvetia Versicherungen. Er empfiehlt auch, regelmässige Zusatzeinlagen in die Pensionskasse zu tätigen und sich spätestens mit 50 Jahren mit der Planung der Pensionierung zu befassen. So können die gewünschten Ausgaben mit den Einkünften in Einklang gebracht werden.

Studie zum Leben nach der Pensionierung

Haben Sie bereits konkrete Vorstellungen, wie Ihre Pensionierung aussehen soll? Wie viel Geld wird Ihnen zum Leben zur Verfügung stehen, wenn Sie nicht mehr arbeiten? Wir gehen dieser Frage nach und liefern spannende Erkenntnisse über den dritten Lebensabschnitt.

Studie downloaden

Rund ums Vorsorgen

Hier finden Sie die Studie zum Leben nach der Pensionierung und viele weitere Tipps rund ums Vorsorgen.

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